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09.09.2009

Hilfen für Blinde und Sehbehinderte

Viermal im Jahr laden Pfarrer Helmut Kirsch, Synodalbeauftragter für die Arbeit mit blinden und sehbehinderten Menschen, und Marlis Moll, Diakoniepresbyterin in der Ev. Kirchengemeinde Gevelsberg, Frauen und Männer mit Sehbehinderungen zu einem gemeinsamen Treffen ein. Am Samstag, dem 5. September konnten sie gut 20 Personen im Gemeindesaal an der Sudfeldstraße in Gevelsberg begrüßen.   Zu den vierteljährlichen Treffen laden Pfarrer Kirsch und Marlis Moll gerne Referentinnen und Referenten ein. Am Samstag war Pfarrer Dietrich Buettner zu Gast in der Runde. Pfarrer Buettner arbeitet beim Ev. Blinden- und Sehbehinderten Dienst in Westfalen der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. und ist Landeskirchlicher Beauftragter für Blindenseelsorge der Evangelischen Kirche von Westfalen. Nach einer Andacht berichtete Pfarrer Buettner aus seinem Arbeitsfeld. So stellte er den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Evangelische Hörmagazin vor, das vom Ev. Blinden- und Sehbehindertendienst zusammen mit der Wochenzeitung "Unsere Kirche" (UK) herausgegeben wird. Es wird in 2 Formen produziert, als Kassette und als Audio-CD. Das Hörmagazin erscheint alle zwei Monate und ist für blinde und sehbehinderte Interessenten kostenlos. Abonnenten der Audiokassette erhalten die neuen Ausgaben nach Rücksendung der vorherigen Kassettenausgabe. Die Audio-CD können sie dagegen behalten. Eine Versendung der folgenden CD erfolgt automatisch. Zu hören sind in dem Magazin Beiträge der "UK" und Artikel des Evangelischen Pressedienstes (EPD) sowie spezifische Beiträge für Blinde und Sehbehinderte.

Pfarrer Dietrich Buettner stellte das Ev. Hörmagazin vor.

Gut 20 Personen waren der Einladung von Marlis Moll und Pfarrer Kirsch gefolgt.

   

Fahrdienst zu den Treffen
"Da viele Sehbehinderte nicht mehr mobil sind und keine Möglichkeit haben, selbständig zu unseren Treffen zu kommen, haben wir einen Fahrdienst eingerichtet", erzählt Marlis Moll. Dieser Dienst wird vor allem von älteren Gemeindegliedern gerne in Anspruch genommen. Nach vorheriger Anmeldung werden sie von Gerd Moll zu Hause abgeholt und nach den Treffen wieder nach Hause gebracht. "Leider wissen viele nichts von unserem Angebot", lädt Marlis Moll Interessierte ein, sich bei ihr zu melden, wenn man an den Zusammenkünften teilnehmen möchte. "Neben unseren Treffen veranstalten wir in jedem Jahr einen Ausflug. Vor zwei Wochen haben wir mit 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Alteneinrichtung in Laichlingen-Weilersbach besucht", erzählt Marlis Moll.
Wenn Sie Interesse an den Angeboten der Blinden- und Sehbehindertenseelsorge des Kirchenkreises Schwelm haben, können Sie sich bei Marlis Moll (Telefon 02332-1585) oder im Gemeindebüro der Ev. Kirchengemeinde Gevelsberg (Telefon 02332-75950) melden. (HB)



 
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