05.05.2010
Karin Sell verabschiedet
Kategorie: Jugendliche, Erwachsene , Familie, Senioren
Am 4. Mai verabschiedeten die Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Gevelsberg zusammen mit Presbyterinnen und Presbytern sowie zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Gemeindeverwaltung, den Kindergärten, der Kirchenmusik und der Jugendarbeit die bisherige Leiterin des Gemeindebüros und der Friedhofsverwaltung, Karin Sell, in den Ruhestand.

Karin Sell war fast 18 Jahre lang Leiterin des Gemeindebüros und der Friedhofs-verwaltung der Evangelischen Kirchen-gemeinde Gevelsberg.
Die Tageslosung für den 1. Mai 2010, „Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind“, stellte Pfarrer Ralf Bödeker über seine Ansprache anlässlich der Verabschiedung von Karin Sell. „Frau Sell tat das als Verwaltungsleiterin im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Sie war Ansprechpunkt für ganz normale Gemeindeglieder und hatte immer ein Ohr für die Sorgen und Nöte der Menschen, die zu ihr kamen“, würdigte Pfarrer Bödeker die Arbeit von Karin Sell. So sei sie neben den Geistlichen auch ein Stück Seelsorgerin gewesen, erklärte Pfarrer Bödeker und dankte Karin Sell für ihren Dienst in der Evangelischen Kirchengemeinde Gevelsberg.
Karin Sell begann ihren Dienst als Verwaltungsleiterin in Gevelsberg am 1. Oktober 1992. „Seitdem habe ich viele Veränderungen mitgemacht. Als ich in Gevelsberg anfing, arbeiteten wir noch mit Bildschirmschreibmaschinen. Die wurden dann von Computern abgelöst. Vor 11 Jahren sind wir mit der Verwaltung aus der Neustraße in die Sudfeldstraße gezogen. Und vor zwei Jahren wurden dann das Gemeindebüro und die Friedhofsverwaltung auf einer Ebene zusammen gelegt“, erzählt Karin Sell über ihre Arbeit.
Seit dem 1. Mai 2010 ist Karin Sell nun Rentnerin. Sie möchte aber nicht von Ruhestand sprechen. Seit Jahren engagiert sich Karin Sell in zwei Selbsthilfegruppen „Unruhige Beine“ (restless legs (RSL)) in Hagen und Gevelsberg. „Ich werde mich weiterhin in diesen Gruppen engagieren und freue mich, jetzt auch mehr Zeit für meine Familie, vor allem für meine Enkelkinder zu haben“, erzählt Karin Sell.
Zum Schluss der Veranstaltung bedankte sich Karin Sell für die gute Zusammenarbeit und für die vielen guten Wünsche und zahlreichen Geschenke, die sie erhalten hat. „Ich denke auch besonders an die, die nicht mehr unter uns sind, vor allem an Herrn Finke und Herrn Juschka, die mich viele Jahre begleitet haben.“ (HB)