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12.04.2011

Unterstützung für den Superintendenten

Michael Helmert ist seit dem 1. April als Synodalvikar im Evangelischen Kirchenkreis Schwelm tätig

Michael Helmert ist seit dem 1. April als Synodalvikar im Evangelischen Kirchenkreis Schwelm tätig.

   

Seit dem 1. Oktober 2009 war die Stelle des Synodalvikars vakant gewesen. Damals hatte Pfarrer Michael Hayungs, der seit dem 1. März 2005 als Synodalvikar im Evangelischen Kirchenkreis Schwelm tätig war, seine Stelle als Pfarrer in der Versöhnungskirchengemeinde Rheda-Wiedenbrück angetreten. Besonders für Pfarrer Berger, der neben seiner Gemeindepfarrstelle in Haßlinghausen als nebenamtlicher Superintendent des Kirchenkreises Schwelm tätig ist, bedeutete der Weggang von Pfarrer Hayungs einen tiefen Einschnitt. Gemeindedienste, die er aufgrund seiner Tätigkeit als Superintendent nicht wahrnehmen konnte, hatte bis dahin Pfarrer Hayungs übernommen.

   

Obwohl Pfarrer Bergers Amtskollegen in der Evangelischen Kirchengemeinde Haßlinghausen-Herzkamp-Silschede während der Vakanzzeit diverse Dienste von Pfarrer Berger übernommen haben, bedeutete das Fehlen des Synodalvikars doch für ihn eine erhebliche Doppelbelastung. Entsprechend froh ist der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Schwelm, dass nun mit Michael Helmert ein neuer Synodalvikar seinen Dienst aufgenommen hat. Michael Helmert wird in Zukunft Pfarrer Berger wieder in der Gemeindearbeit in Haßlinghausen entlasten.

   

Hoch motiviert

Der gebürtige Dortmunder freut sich auf sein neues Aufgabenfeld: „Ich bin hoch motiviert und offen für Neues.“ Besondere Schwerpunkte wird Helmert in Absprache mit Superintendent Berger bei Kinder- und Familiengottesdiensten, Hausbesuchen und der Konfirmandenarbeit legen.

   

Nach dem Abitur absolvierte Michael Helmert seinen Zivildienst in der Jugendarbeit einer Kirchengemeinde im Nordosten von Dortmund. Zuvor hatte er schon in seiner Heimatgemeinde in der Offenen Jugendarbeit und in der Konfirmandenarbeit ehrenamtlich mitgearbeitet. „Während dieser Zeit entwickelte sich die Idee, Evangelische Theologie zu studieren“, erzählt Helmert. Während des Zivildienstes entstand aus der Idee die Gewissheit, dass Helmert diesen Weg gehen will. Im Jahr 2000 nahm er sein Studium an der Kirchlichen Hochschule in Bethel auf. 2002 wechselte Helmert nach Leipzig, wo er bis 2005 studierte. „Während dieser Zeit habe ich in der Evangelisch-Reformierten Gemeinde Leipzig ein Zuhause gefunden und mich ehrenamtlich engagiert. Auch heute habe ich noch enge Kontakte nach Leipzig“, blickt Helmert auf die Jahre in Sachsen zurück. Von 2005 bis 2008 studierte Helmert in Münster weiter, wo er auch seine Frau Miriam kennen lernte, die zur Zeit ihr Vikariat in der Evangelischen Kirchengemeinde Schwelm absolviert. Nach seinem Studium war Michael Helmert als Vikar in der Kirchengemeinde Lünen tätig, wo er u.a. Erfahrungen mit Mittagsgebeten sowie mit Gottesdiensten mit Schwarzlichttheater und Märchenerzählern gemacht hat. Helmert freut sich auf sein neues Arbeitsfeld und möchte diese Erfahrungen gerne in seiner neuen Stelle einbringen. (HB)


 
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