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08.12.2015

Kultig.Himmlisch.Leise.

Das 6. Adventival war wieder prallgefüllt mit musikalischen Überraschungen.

IrishStew sprühte nur so vor Spielfreude.

Judy Bailey hatte sichtlich Spaß in Schwelm.

Judy Bailey wurde von einer fantastischen Band begleitet.

  

 

Was macht man als Veranstalter, wenn der Top-Act des Abends ausfällt? Richtig, man macht selber Musik.

  

Stop­pok kommt! Das Adventivalteam war stolz, diesen großartigen Künstler präsentieren zu können. Einen Tag vor seinem geplanten Auftritt im Ibach-Haus sagte Stoppok aus gesundheitlichen Gründen ab. Da war guter Rat teuer, schließlich sollte Stoppok das diesjährige „Zugpferd“ für das 6. Adventival sein. Noch nie wurden im Vorfeld eines Adventivals so viele Karten im Vorverkauf abgesetzt und jetzt das.

  

Und hier zeigte sich, dass das Adventival von Profis gemacht wird, die selber jede Menge Musik im Blut haben.

Stefan Wiesbrock rief seinen Freund Wolfram Cramer von Clausbruch an, der sich nicht groß bitten ließ. Uwe Rahn packte seine Gitarre ein und Anke Wiesbrock ihr Monochrom. Liedermacher Mütze und Band, der eigentlich für das Pausenprogramm des Adventivals gebucht war, „switchte“ auch kurz um, und Martin Rex von der Band MAX blieb gleich mit auf der Bühne. Und so wurde der erste Adventival-Abend in diesem Jahr zu einem denkwürdigen „All-Star“-Konzert.

Ein dickes Ausrufezeichen setzte zu Beginn des Abends die Gevelsberger Band MAX. Die sechs jungen Musikerinnen und Musiker sind in verschiedenen Musikstilen zu Hause und  schaffen es von Beginn an, Ihr Publikum zu begeistern.

Nach einer kulinarischen Pause war dann die Stunde der „All-Stars“ gekommen. In unterschiedlichen Besetzungen begeisterten die Macher des Adventivals ein ums andere Mal das Publikum, das zwischenzeitlich vollkommen vergaß, dass sie eigentlich gekommen waren, um Stoppok zu hören.

Die einhellige Meinung am Ende der Veranstaltung war, dass alle einen denkwürdigen Abend erlebt haben.

   

Und so lag die Latte für die Protagonisten des zweiten Adventival-Tages sehr hoch, was aber weder für „IrishStew“ noch für Judy Bailey und ihre „unplugged Band“ ein Problem darstellte – im Gegenteil. Beide Bands sprühten nur so vor Spielfreude und sorgten dafür, dass das Publikum nicht lange auf ihren Sitzen blieb. Nach einer Stunde war allen im Saal klar, warum IrishStew im Jahr 2011 mit dem Deutschen Rock&Pop Preis „Beste Folkrock Band“ ausgezeichnet wurde. „Ich bin unheimlich stolz, dass ich in dieser Band mitspielen darf“, freute sich Stefan Wiesbrock.

Von der grünen Insel ging es nach einer weiteren kulinarischen Pause, in der Mütze und Band das Publikum unterhielt, mit afrikanischen Karibikgrooves weiter. Judy Bailey, die von einer fantastischen Band begleitet wurde, strahlte im wahrsten Sinne des Wortes bei ihrem Auftritt in Schwelm. Wie schon bei IrishStew hielt es jedenfalls das Publikum nicht lange auf den Sitzen und so wurde der zweite Adventival-Tag zu einer großen Party.

  

Einen besinnlichen Abschluss fand das diesjährige Adventival mit einem musikalischen Familiengottesdienst am Sonntag, der ebenfalls im Ibach-Haus stattfand. (HB)


 
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