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02.02.2016

Der kleine Bruder ist erwachsen geworden

Seit 10 Jahren gibt es „hoffnungsland-unplugged“-Gottesdienste in der Evangelischen Kirchengemeinde Gevelsberg. Am Sonntag, den 31. Januar 2016 wurde dieses Jubiläum mit einem musikalischen Gottesdienst in der Lukaskirche auf dem Börkey gefeiert.

Die „hoffnungsland“-Band ist die tragende Säule des Gottesdienstes.

Pfarrer Uwe Hasenberg hielt die Predigt im Jubiläumsgottesdienst.

  

 

Im Jahr 2001 hatten engagierte Gemeindeglieder die Idee, einen neuen Gottesdienst mit modernen Liedern, Aktionen, bei denen die Gottesdienstbesucher beteiligt sind und einer besonderen Atmosphäre anzubieten. So wurde bald der erste „hoffnungsland“- Gottesdienst im Ev. Gemeindehaus Heide gefeiert. Schnell war der Saal im Gemeindehaus Heide zu klein, also zog man mit dem „hoffnungsland“ ins Zentrum für Kirche und Kultur.

  

Im Jahr 2006 wurde dann der „kleine Bruder“ „hoffnungsland-unplugged“ geboren. Dieses Format sollte in kleiner, intimerer Atmosphäre vor allem jüngere Gottesdienstbesucherinnen und –besucher erreichen. Das Konzept ging auf und „hoffnungsland-unplugged“ wuchs.

  

Vor einigen Jahren zogen die beiden „hoffnungsland“-Gottesdienste von der Südstraße auf den Börkey. „hoffnungsland“ fand in der Lukaskirche statt, „hoffnungsland-unplugged“ im Gemeindesaal der Lukaskirche.

Während sich die „unplugged“-Variante des „hoffnungsland“ weiter etablierte und vermehrt auch viele verschiedene Altersgruppen ansprach, wurde der große „hoffnungsland“-Gottesdienst eingestellt.

   

„Unser Gastgeber ist Gott“

Nach dem Umbau der Lukaskirche ist jetzt der „hoffnungsland-unplugged“ in die Kirche umgezogen. Am 31. Januar fand also die Premiere in neuer Umgebung statt. Obwohl zur gleichen Zeit das Endspiel der Handball-EM mit deutscher Beteiligung im Fernsehen lief, waren nur wenige Stühle im Kirchensaal unbesetzt, als die „hoffnungsland“-Band mit rockigen Tönen den Gottesdienst einläutete.

Wie im „hoffnungsland“ üblich, spielte auch an diesem Sonntag die Musik eine tragende Rolle.

    

Pfarrer Uwe Hasenberg nahm in seiner Predigt Bezug auf die Website des „hoffnungsland“: „Da habe folgenden Satz gelesen: Gott ist unser Gastgeber.“ Was dieser Satz bedeutet, führte Pfarrer Hasenberg dann in seiner Ansprache aus.

Der Gottesdienst endete, wie er angefangen hatte, nämlich rockig. „Celebration“ von Kool and the Gang, gespielt von der "hoffnungsland"-Band, drückte da ziemlich genau aus, worum es im „hoffnungsland“ geht: zu feiern, besser gesagt: Gott zu feiern.

   

Gefeiert wurde dann auch noch im Anschluss an den Gottesdienst. Viele fleißige Helferinnen und Helfer hatten ein reichhaltiges und buntes Büffet in den Gemeindesaal gezaubert.

Am Ende des Abends waren sich wohl alle einig, dass der kleine „hoffnungsland“-Bruder erwachsen geworden ist.

Der nächste „hoffnungsland-unplugged“ findet am Sonntag, den 24.04.2016 um 18.00 Uhr wieder in der Lukaskirche statt. (HB)


 
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