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03.02.2016

Bildungsarbeit als Krisenprävention

Das Stifterfest der Stiftung für Ausbildung in Papua des Evangelischen Kirchenkreises Schwelm, das am 2. Februar im Petrus-Gemeindehaus in Schwelm stattfand, bot den Spenderinnen und Spendern sowie Interessierten die Möglichkeit, sich über die Arbeit der Stiftung zu informieren.

Pfarrer Friedrich Tometten übersetzte Pfarrer Abraham Ungirwalu und berichtete über seine letzte Reise nach West-Papua.

Die Band MAX begeisterte mit eigenen Texten und eigener Musik.

René Röspel lobte die Stiftungsarbeit als nachhaltige Krisenprävention.

  

 

Gut 50 Gäste waren der Einladung der Stiftung ins Petrus-Gemeindehaus gefolgt. Besonders begrüßte der Vorsitzende des Stiftungsrates, Superintendent Hans Schmitt, den heimischen Bundestagsabgeordneten René Röspel, der in einem kurzen Grußwort die Bildungsarbeit der Stiftung als hervorragende und nachhaltige Krisenprävention lobte.

  

Pfarrer Abraham Ungirwalu aus Wamena im Hochland von West-Papua, der derzeit den Kirchenkreis besucht, berichtete eindrucksvoll über die Arbeit der Betlehem-Gemeinde in Wamena, in der er seit 10 Jahren tätig ist. Pfarrer Ungirwalu beeindruckte seine Zuhörer vor allem mit dem sozialen Engagement, das die Gemeinde auszeichnet. So betreibt die Gemeinde eigene Schulen und einen Kindergarten und baut gerade eine Klinik. „Wir bieten Hilfe für alle, egal welcher Herkunft und Religion“, erklärte Pfarrer Ungirwalu. Die ca. 4500 Gemeindeglieder der Kirchengemeinde setzen sich aus mehreren Ethnien zusammen, was aber laut  Pfarrer Ungirwalu kein Problem darstellt.

  

Übersetzt wurde Pfarrer Ungirwalu vor Dr. Siegfried Zöllner und Pfarrer Friedrich Tometten, der anschließend von einer Reise nach West-Papua berichtete, von der er kürzlich zurückgekehrt ist. Pfarrer Tometten hat selber viele Jahre im Hochland von West-Papua gelebt und gearbeitet. Er sei erstaunt und erfreut gewesen, wie rasant die Entwicklung der abgelegenen Regionen vonstattengehe. So würde z.B. die Infrastruktur immer besser ausgebaut. Motor für diese Entwicklung sei vor allem die Bildungsarbeit, die auch mit Hilfe und Unterstützung der Stiftung für Ausbildung in Papua geschehe.

  

So konnten sich die Stifterinnen und Stifter praktisch aus erster Hand informieren, was ihre Arbeit in Papua bewirkt.

Norman Voß vom Netzwerk West-Papua gab zudem einen kurzen Bericht über die Menschenrechtssituation in West-Papua.

   

Neben so viel Information setzte die Gevelsberger Band MAX musikalische Akzente. Sowohl die Musik als auch die Texte, die allesamt aus der Feder der jungen Bandmitglieder stammen, begeisterten und beeindruckten das Publikum. Entsprechend lang und intensiv war der Applaus am Ende des Abends, der mit einem Imbiss und Zeit für Gespräche ausklang. (HB)


 
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