Evangelische Kirche in Ennepetal, Gevelsberg, Hasslinghausen und Schwelm
 

Folgende kirchenmusikalische Veranstaltungen sind zum Lutherjubiläum geplant

  

 

Sonntag, 30. Oktober 2016, 17:00 Uhr Christuskirche Schwelm

„Wer glaubt, wird selig“
Eine kreiskirchliche Auftaktveranstaltung zum Jahr des Reformationsjubiläums (2017)
mit Musik und Texten von und um Martin Luther

 

Mitwirkende:

Vokal- und Bläserchöre des Kirchenkreises Schwelm

Jazz-Combo der Musikschule Gevelsberg

Gerhardt Marquardt - Orgel

Sprecherensemble „Goethes Geister“

Moderation: Uwe Renfordt

 

Eintritt frei

 

 

Sonntag, 13. November 2016, 18:00 Uhr

Erlöserkirche Gevelsberg (Elberfelder Str. 16)

„Verleih uns Frieden gnädiglich“

J. S. Bach (Kantate 126 „Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort“)
Colin Mawby („Missa Princeps Pacis“)

Angela Froemer – Alt

Bruno Michalke  – Tenor

Tobias Scharfenberger – Bass

Camerata Vocale Gevelsberg

Capella instrumentale Gevelsberg

Leitung: Gerhardt Marquardt

 

Eintritt: Vorverkauf 12,- € (8,- €)

Abendkasse 15,- € (10,- €)

(unter 18 Jahren frei)

 

Die zwei Hauptwerke dieses Konzertes kreisen um die Bitte nach Frieden.
So schreibt der englische Komponist Colin Mawby zu seiner Missa Princeps Pacis, die 2014 zum Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs entstand, bei dem Hunderttausende von jungen Männern getötet oder verstümmelt wurden: »Diese Messe stellt gleichsam das Gebet um Frieden dar, das so viele von ihnen während dieser schrecklichen vier Jahre gebetet haben müssen. Sie basiert auf dem bewegenden Introitus „Da pacem, Domine“«.

Der Bach-Kantate „Erhalt uns Herr, bei deinem Wort“ liegt der gleichnamige Choral Martin Luthers zugrunde. Er entstand 1541 unter dem Eindruck von drohender Kriegsgefahr. Wie in den Gesangbüchern der Bachzeit üblich, wurde dieses Lied abgeschlossen durch den Choral „Verleih uns Frieden gnädiglich“. Er stammt ebenfalls von Luther und ist eine Neuvertonung und deutsche Übersetzung der Antiphon „Da pacem, Domine“ aus dem 9. Jahrhundert.

 

 

Sonntag, 2. April 2017, 18:00 Uhr, Erlöserkirche Gevelsberg

Luther – Bach – Mendelssohn

„Ein feste Burg ist unser Gott“

Chor- und Orchesterkonzert

mit Chören aus dem Gestaltungsraum IV

 

Mitwirkende:

Gesangssolisten

Kantatenchor Gevelsberg

Wittener Bach-Chor

Ev. Jakobus-Chor Breckerfeld

Philharmonisches Orchester Ennepe-Ruhr

Leitung: Heike und Gerhardt Marquardt

 

(Weitere Aufführungen am 26.3.2016 in der ev. Jakobus-Kirche Breckerfeld und am 1.4.2017 in der Johanniskirche Witten)

 

Wie Luther mit seinen reformatorischen Texten und Melodien weit über seine Zeit hinaus wirkt, soll exemplarisch in diesem Konzertprogramm an zwei Komponisten und ihrer musikalischen Auseinandersetzung mit Luthers Chorälen verdeutlicht werden.

Ein Schwerpunkt bildet hierbei „das“ Reformationslied „Ein feste Burg ist unser Gott“, das J. S. Bach zu seiner gleichnamigen Choralkantate inspirierte und Mendelssohn zu seiner sogenannten „Reformationssymphonie“. In seinem Vorwort zu diesem Werk schreibt Max Albert: „… sie legt Zeugnis ab für seinen (Mendelssohns) tief im Christentum wurzelnden Geist und seine Anhänglichkeit an den evangelischen Glauben, in dem er aufgewachsen war.“

 

Programm:

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

„Ein feste Burg ist unser Gott“ (BWV 80)

Kantate für Solostimmen, Chor und Orchester

 

Felix Mendelsohn Bartholdy (1809-1847)

Symphonie Nr. 5, d-Moll „Reformation“

I. Andante – Allegro con fuoco II. Allegro vivace III. Andante IV. Choral: Ein feste Burg (Andante con moto – Allegro maestoso

 

Felix Mendelsohn Bartholdy

„Ach Gott, vom Himmel sieh darein“

Kantate für Bariton solo, Chor und Orchester

 

Felix Mendelsohn Bartholdy

„Verleih uns Frieden gnädiglich“

Kantate für Chor und Orchester

 

 

Sonntag, 9. Juli 2017, 18:00 Uhr, Christuskirche Schwelm

Religion – Reformation – Revolution

Ein Konzert mit Musik und Lesungen

Das Jahr 2017 (500 Jahre Reformation, 100 Jahre Oktoberrevolution - es veränderte auch die Kirchengeschichte)

 

Mitwirkende:

Blechbläserensemble und Schlagzeuger des Gewandhausorchesters Leipzig

Denny Wilke (Orgel)

MDR-Rundfunksprecher Axel Thielmann

 

Das musikalische Programm:

Richard Strauss (1864 - 1949)
Feierlicher der Ritter des Johanniterordens
eingerichtet für Blechbläser, Pauken und Orgel von Max Reger
 
Otto Nicolai (1810 - 1849)
Kirchliche Festouvertüre über "Ein feste Burg ist unser Gott"
für Orgel bearbeitet von Franz Liszt und für Blechbläser, Pauken und Orgel gesetzt von Harald Feller
 
Max Reger (1873 - 1916)
Aus "Sieben Orgelstücke op. 145"
VII. Siegesfeier
 
Charles - Marie Widor (1844 - 1937)
Salvum fac populum tuum op. 84 für Blechbläser, Feldtrommel und Orgel
 
Marcel Dupré (1886 - 1971)
Poème héroïque op. 33
 
Félix Alexandre Guilmant (1837 - 1911)
Symphonie Nr. 1 d - Moll op. 42
eingerichtet für Blechbläser, Pauken und Orgel von Friedhelm Flamme
(Seiner Majestät König Leopold II. von Belgien gewidmet)
I. Introduction et Allegro
II. Pastorale
III. Final (Allegro assai)

 

Denny Ph. Wilke studierte bis 2005 in der Meisterklasse des Leipziger Gewandhaus- und Merseburger Domorganisten Michael Schönheit an der Musikhochschule Nürnberg.
2006 absolvierte er außerdem sein Konzertexamen in der Solistenklasse von Ben van Oosten am Konservatorium Rotterdam. Im Rahmen der "Europäischen Musikakademie Bonn" erhielt er 2003 ein Stipendium für eine Meisterklasse von Olivier Latry (Paris). Weitere Studien führten ihn zu Hans-Jürgen Kaiser nach Fulda.
Als Organist spielte er mit Klangkörpern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem MDR - Sinfonieorchester und MDR - Rundfunkchor, der Staatskapelle Halle, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt (Oder), der Jenaer Philharmonie, der Norddeutschen Philharmonie Rostock, den Nürnberger Symphonikern, etc.
Solistenabende an bedeutenden kirchenmusikalischen Stätten und Konzertsälen sowie Aufnahmen für Rundfunk und Fernsehen gehören ebenfalls zu seinem künstlerischen Schaffen.
Seit der Restaurierung der großen Ladegast-Orgel erwarten ihn - neben Domorganist Michael Schönheit - als Organist vielfältige Aufgaben am Merseburger Dom.
2008 übernahm er die künstlerische Leitung der "Mühlhäuser Marienkonzerte" in Mühlhausen/Thüringen. 2009 wurde er dort zum Stadtorganisten der Marienkirche Mühlhausen (Mühlhäuser Museen/Konzerthalle) berufen.
Im August 2010 wurde er beim International Sydney Organ Competition mit dem 3. Preis ausgezeichnet.
2011 erschien - zum 200. Geburtstag von Franz Liszt - seine Solo-CD mit Orgelwerken des Jubilars, aufgenommen an der historischen Buchholz-Orgel in Barth (Ostsee).
Im Rahmen der von der EKD und vom Bund ausgerufenen Lutherdekade 2017 wurde ihm die künstlerische Leitung eines zum jeweiligen Themenjahr eingeliedertem Musikfestival in Mühlhausen und darüber hinaus übertragen.

 

Axel Thielmann, 1964 in Jena geboren, studierte nach einer Ausbildung als Agrotechniker Gesang an der Musikhochschule "Franz Liszt" in Weimar, Seit 1991 ist er als freischaffender Künstler, Sänger und Schauspieler tätig. Als Sprecher arbeitet er seit 1993 für den MDR-Hörfunk (MDR Figaro, MDR Info) sowie seit 1996 für das MDR Fernsehen, vor allem für die Magazine Plusminus, Umschau, Brisant, Hier ab vier, Dabei ab zwei, Lexi-TV, usw. Neben zahlreichen Feature- und Hörspielproduktionen für Hörfunk und Fernsehen spricht Axel Thielmann viele Hörbücher für bedeutende Verlage ein. Mit den Klangkörpern des MDR tritt Axel Thielmann regelmäßig auf. Ebenso mit renommierten Ensembles wie dem Gewandhauschor oder dem Vocalconsort Leipzig. Auch im Bereich der Neuen Musik war er an zahlreichen Aufführungen beteiligt; zuletzt im Oktober 2006 an der Uraufführung von Charnowins Pilgerfahrten im Rahmen der "Tage der zeitgenössischen Musik" in Dresden mit dem Ensemble modern und dem Dresdner Kreuzchor unter Leitung von Roderich Kreile. Kabarettveranstaltungen, Opernproduktionen im Bereich der Alten Musik, eine rege Moderatorentätigkeit sowie regelmäßige Lesungen und Lesereihen runden das Tätigkeitsfeld des in Leipzig lebenden Künstlers ab. Seit 2010 ist Axel Thielmann Autor und Moderator der beliebten Sendung „Musikalisches Sonntagsraten“ bei MDR-Figaro.

 

 
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