EvangelischeEv. Kirche in Ennepetal, Gevelsberg, Haßlinghausen, und Schwelm

Gehörslosenseelsorge im Kirchenkreis Schwelm

Christine Brokmeier ist seit dem 1. Februar als Pfarrerin der Landeskirche auch im Evangelischen Kirchenkreis Schwelm für die Gehörlosenseelsorge zuständig.

Pfarrerin Christine Brokmeier ist seit dem 1. Februar auch im Evangelischen Kirchenkreis Schwelm für die Gehörlosenseelsorge zuständig.

  

Im Rahmen der Gesamtkonzeption Seelsorge in der EKvW hat die Landessynode im November 2017 die Errichtung landeskirchlicher Pfarrstellen beschlossen und damit die Gehörlosenseelsorge gestärkt und zukunftssicher verankert. Neben Christine Brokmeier arbeiten seit dem 1. Februar 2019 noch sechs weitere Pfarrerinnen und Pfarrer als Gehörlosenseelsorger in der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW). Eine weitere Pfarrstelle wird bald ausgeschrieben.

Pfarrerin Brokmeier ist im Rahmen des neuen Konzeptes für die Region Iserlohn, Lüdenscheid-Plettenberg, Hagen, Hattingen-Witten, Schwelm und Hamm zuständig.

   

Kirche in Gebärdensprache

Christine Brokmeier arbeitet schon seit 2008 im Evangelischen Kirchenkreis Iserlohn und seit 2011 auch im Evangelischen Kirchenkreis Hagen als Gehörlosenseelsorgerin. Als Pfarrerin hält sie Gottesdienste und Amtshandlungen in Gebärdensprache und steht als Seelsorgerin für Gehörlose und ihre Angehörigen zur Verfügung. Neben diesen Diensten bietet Pfarrerin Brokmeier jetzt auch im Evangelischen Kirchenkreis Schwelm bei Bedarf Konfirmandenunterricht mit Elternarbeit in Kooperation mit den Förderschulen vor Ort an. Ebenso gehört u.a. die Gewinnung, Ausbildung und Begleitung von ehrenamtlich Mitarbeitenden in den Gehörlosen-Gemeinden, die Erstellung und Nutzung visuell ansprechender Medien und Publikationen sowie die Kontaktpflege zu ökumenischen Partnern. Zu ihren Aufgaben als Gehörlosenseelsorgerin. Pfarrerin Brokmeier hält darüber hinaus Vorträge für Hörende (z.B. in Frauenhilfen) und vermittelt Dolmetscher*innen für Kasualien und Veranstaltungen hörender Kirchengemeinden, an denen gehörlose Menschen teilnehmen möchten.

Bei all ihren Diensten versucht Pfarrerin Brokmeier den Gedanken der Inklusion weiter voranzubringen.

    

Gebärdensprache

Um als Gehörlosenseelsorgerin tätig sein zu können, musste Christine Brokmeier die deutsche Gebärdensprache erlernen. „Ich fand die Sprache von Anfang an schön“, erzählt sie. „Die Gebärdensprache ist dreidimensional, weil wir im Raum gebärden. Sie ist dadurch sehr ausdrucksstark. So gehört zur Gebärdensprache auch die Mimik. Denn wenn ich von Freude spreche, dann muss man das auch bei mir im Gesicht sehen“, erklärt Pfarrerin Brokmeier. „Die Gebärdensprache ist wie die Lautsprache eine natürliche, gewachsene Sprache. Das heißt sie wurde nicht von einem Menschen erfunden, sondern hat sich über mehrere Jahrhunderte entwickelt.“ (www.gebaerdenkreuz.de)

Seit 2002 ist die Gebärdensprache übrigens als Sprache mit einem eigenen Sprachsystem in Deutschland offiziell anerkannt.

   

gebaerdenkreuz.de

Auf der Internetseite der Gehörlosenseelsorge in der EKvW

www.gebaerdenkreuz.de finden Interessierte weitere wichtige und nützliche Informationen, Tipps und Termine.

  

Wer Kontakt mit Pfarrerin Brokmeier aufnehmen will, kann das per Telefon, Fax oder E-Mail tun:

Telefon 02374-169741,

Telefax 02374-509893,

Christine.Brokmeier(at)­gebaerdenkreuz.de