EvangelischeEv. Kirche in Ennepetal, Gevelsberg, Haßlinghausen, und Schwelm

Abschied und Neuanfang

09.09.2018, Sonntag

Die Verabschiedung findet im Rahmen eines Abendgottesdienstes zum Beginn des neuen Schuljahres statt.

„Unter dem Titel  „Neuanfang“ wollen wir Gemeinschaft erleben, Zuspruch erfahren und uns bewusst machen, dass die vor uns liegende Zeit nicht allein in unseren Händen liegt, sondern unter Gottes Segen steht“, erzählt Pfarrerin Grünschläger-Brenneke, die selber auch einen Neuanfang macht.

Nach 22 Jahren verlässt die 52jährige Theologin die beiden Kirchenkreise, um ab dem 1. September 2018 im Pädagogischen Institut der EKvW (PI) eine neue Aufgabe zu übernehmen.

 

Dozentin im Pädagogischen Institut

Am 12. Juli hat die Kirchenleitung der EKvW beschlossen, Pfarrerin Grünschläger-Brenneke als Dozentin  im PI zu berufen.

„Ich werde im PI die Arbeitsbereiche Förderschulen, Inklusion sowie die Begleitung von Fachleiter/innen und Lehramtsanwärter/innen für Ev. Religionslehre in der Sekundarstufe I übernehmen“, erklärt Pfarrerin Grünschläger-Brenneke. Sie freut sich auf ihre neue Aufgabe: „Ich möchte auch im PI meine Erfahrung, meine Kreativität und meine Fachlichkeit einbringen und aktiv an der Weiterentwicklung des ev. Religionsunterrichtes und der Konzeption von Lehrer- und Lehrerinnenfortbildungen mitarbeiten.“

 

22 Jahre an Ennepe und Ruhr

22 Jahre hat die gebürtige Wittenerin in den beiden Kirchenkreisen gearbeitet. „Ich bin 1996 nach meinem Theologiestudium als Entsendungsdienstlerin, wie es damals noch hieß, ins Schulreferat gekommen“, erinnert sich die Theologin. „1999 habe ich dann als Nachfolgerin von Dietrich Redecker die Leitung des Schulreferates übernommen.“

Seitdem war sie anfänglich für 90 und später aufgrund von Schulschließungen immerhin noch für  80 Schulen im EN-Kreis zuständig. Die theologische und religionspädagogische Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern gehörte bis jetzt ebenso zu ihrem Aufgabengebiet, wie die fachliche Begleitung der Religionslehrerinnen und –lehrer sowie die Kontaktpflege zwischen Schule und Kirche.

Seit über 10 Jahren unterrichtet sie an der Kämpenschule in Witten, wo Kinder und Jugendliche mit geistigen Beeinträchtigungen gefördert werden. So ist es kein Wunder, dass sie seit vielen Jahren auch als Synodalbeauftragte für die Arbeit mit geistig behinderten Menschen in Witten tätig ist.

Zusätzlich zu diesen Aufgaben nimmt sie die Fachaufsicht über die Mitarbeiterinnen der Schwelmer Mediothek wahr und arbeitet in zahlreichen Ausschüssen der beiden Kirchenkreise mit. Im November 2016 wählte die Synode des Ev. Kirchenkreises Hattingen-Witten die engagierte Theologin zur Assessorin, also zur stellvertretenden Superintendentin. Außerdem ist sie noch Autorin von Unterrichtsmaterialien und Schulbüchern für den Religionsunterricht an der Grundschule.

 

Begeisterungsfähige Teamplayerin

Auch an ihrer neuen Wirkungsstätte im PI begreift sich die Theologin als begeisterungsfähige Teamplayerin, die gerne über den Tellerrand blickt. „Ich bin neugierig und freue mich auf die neuen Herausforderungen“, sagt sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Schließlich hat Sabine Grünschläger-Brenneke 22 Jahre lang die beiden Kirchenkreise Hattingen-Witten und Schwelm mit geprägt und wurde hier geprägt. Mit Sicherheit werden am 9. September viele nach Schwelm kommen, um sich persönlich von Sabine Grünschläger-Brenneke zu verabschieden und ihr alles Gute und Gottes reichen Segen für ihre neue Aufgabe zu wünschen. (HB)

Ort:
Christuskirche Schwelm
Organisator:
Ev. Kirchenkreise Hattingen-Witten und Schwelm