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Bauspielplatz im Planquadrat

In der ersten Ferienwoche fand wieder der traditionelle Bauspielplatz (BSP) in Rüggeberg statt.

Passend zum Thema Afrika, baute das Spezial-Bau-Team ein fahrbares Holzauto für die Wüste.

Auf dem Bauspielplatz war es fast wie in jedem Jahr. Nach nicht einmal zwei Tagen standen die ersten Hütten.

4x20 – das war die Zauberformel für den diesjährigen BSP des CVJM Rüggeberg auf der Wiese neben der Rüggeberger Kirche. „Wir hatten die Fläche aufgeteilt und vier Gruppen à 20 Kinder gebildet, die die gesamte Zeit zusammengeblieben sind“, erklärte Harald Marohn, der wie in jedem Jahr die Leitung der beliebten Ferienaktion hatte. Dank eines ausgeklügelten Hygienekonzeptes, das Marohn im Vorfeld ausgearbeitet hatte, konnten in diesem Jahr 86 Kinder teilnehmen. Sonst sind es über 200 Kinder, die die Gemeindewiese bevölkern. Aber Harald Marohn ist froh und dankbar, dass der BSP überhaupt stattfinden konnte.

Zusammen mit weiteren 40 Ehrenamtlichen inkl. Küchenteam hatte er wieder ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Denn es geht beim BSP nicht nur ums Hütten bauen. Jede Menge Spiel- und Bastelangebote sorgten ebenfalls für Abwechslung.

Thematisch drehte sich in diesem Jahr alles um Afrika und ums Wasser.

Jeden Mittag um 12 Uhr gab es kleine Theaterszenen auf der Gemeindewiese, in denen es neben biblischen Geschichten auch um ein „schwarzes Nashorn ohne Hörner“, um einen Brief von Pfarrer André Graf aus Namibia sowie um ein fiktives Unternehmen, das mit Wasser Geld machen wollte, ging. Und auch in den täglich erscheinenden „Safari News“ wurden die kleinen Leserinnen und Leser auf dem Laufenden gehalten, wie die Geschichten weitergingen.

Passend zum Thema Afrika, baute das Spezial-Bau-Team übrigens ein fahrbares Holzauto für die Wüste.

Apropos Bauen: Auf dem Bauspielplatz war es fast wie in jedem Jahr. Nach nicht einmal zwei Tagen standen die ersten Hütten. „Da erkennt man die Profis, die schon lange zum BSP kommen“, schmunzelte Harald Marohn. Selbstverständlich hatte er dafür gesorgt, dass immer genügend Baumaterial zu Verfügung stand. Und so wuchsen auf der Bauspielplatzwiese wieder tolle Buden, die am Samstag vom traditionellen Hütten-TÜV begutachtet wurden. Als Lohn für die Arbeit gab es anschließend wieder wie in jedem Jahr jede Menge Eiscreme für die Kinder.

Coronabedingt mussten der traditionelle Abschlussgottesdienst und das Abschlussfest mit Kindern und Eltern abgesagt werden. Dafür wurde der BSP am Sonntag von 10 bis 12 Uhr geöffnet, damit die Kinder ihren Familien die Hütten zeigen konnten - natürlich Corona konform mit Maske und Abstand für alle.

Wie in jedem Jahr konnten die Kinder ihre Hütten auch wieder mit nach Hause nehmen. Auch da half Harald Marohn mit seinem Team beim Transport. Die Hütten, die nicht mitgenommen wurden, wurden abgerissen und das Holz als Brennholz verschenkt.

  

Am Ende konnte Harald Marohn zusammen mit den vielen Helferinnen und Helfern auf einen gelungenen BSP 2021 zurückblicken.