EvangelischeEv. Kirche in Ennepetal, Gevelsberg, Haßlinghausen, und Schwelm

Paket-Paten gesucht

Dorothea Lippa und Heike Standke von der Evangelischen Kirchengemeinde Haßlinghausen-Herzkamp-Silschede wollen auch in diesem Jahr wieder mindestens 250 „Bürgerpakete“ für Tadschikistan packen.

Dorothea Lippa (links) und Heike Standke packen seit dem Jahr 2000 die Pakete.

Mindestens 250 Pakte sollen in diesem Jahr vom Gemeindezentrum Silschede nach Tadschikistan gehen.

„Wir suchen noch mindestens 100 Paket-Paten, die uns mit 34 Euro pro Paket unterstützen“, erzählt Dorothea Lippa. „30 Euro werden für Lebensmittel und 4 Euro für das Verpackungsmaterial und den Transport nach Tadschikistan benötigt.“

   

Gemeindeübergreifende Aktion

Im Jahr 1994 startete die „Bürgerpaketaktion“ von FRIEDENSDORF INTERNATIONAL, die bedürftigen Familien und Kinderheimen im Kaukasus zugutekam.

Seit dem Jahr 1995 beteiligt sich der Gemeindebezirk Hiddinghausen der Evangelischen Kirchengemeinde Haßlinghausen-Herzkamp-Silschede an der Aktion. Was mit 20 Paketen begann, hat sich heute zu einer gemeindeübergreifenden Aktion entwickelt. „Ich freue mich, wenn die Spendenbereitschaft für unsere „Bürgerpakete“ auch in diesem Jahr so hoch wie in den letzten Jahren ist“, hofft Dorothea Lippa auf viele Paket-Patenschaften.

      

Hilfe für Tadschikistan

 Da in den vergangenen Jahren die Zollbestimmungen in Georgien und Armenien immer restriktiver geworden sind, beschränkt sich wie im Vorjahr auch 2021 die Aktion auf Tadschikistan.

Laut FRIEDENSDORF INTERNATIONAL ist die Hilfe für Tadschikistan in diesem Jahr besonders wichtig. Aufgrund der langen Grenze zu Afghanistan wird im Zuge der Machtübernahme der Taliban mit verstärkten Flüchtlingsströmen aus Afghanistan gerechnet. „Das wird die Versorgungssituation in Tadschikistan noch verschärfen“, befürchtet Heike Standke. „Und viele Menschen aus Tadschikistan sind Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter in Russland. Wegen der Corona-Pandemie wurden ihre Arbeitsverträge gekündigt. Sie mussten nach Hause zurückkehren, wo jetzt ihr Geld in den Familien fehlt. Das sind zusätzliche Belastungen. Deshalb ist der Bedarf an Hilfspaketen mit Lebensmitteln eher noch gestiegen“, bittet Dorothea Lippa um Unterstützung.

„FRIEDENSDORF INTERNATIONAL schickt uns in jedem Jahr eine Liste mit Sachen, die am dringendsten benötigt werden“, erklärt Dorothea Lippa. Neben Zucker, Reis, Nudeln, Mehl und Konserven gehören auch Schokolade, Zahncreme und Seife zu den Dingen, mit denen die Kisten bestückt werden.

Wer Interesse an einer „Paket-Patenschaft“ für die Aktion hat, kann sich bis zum 30. September an Dorothea Lippa (Tel:  02339-2648) oder Heike Standke (Tel: 02339-6610; Mail: heikestandke(at)­aol.com ) wenden oder direkt 34 Euro für ein Paket auf das Spendenkonto von Frau Lippa und Frau Standke einzahlen:

Volksbank Bochum/Witten

IBAN: DE86 4306 0129 0710 0186 40

   

Natürlich ist es auch möglich, die Patenschaft für zwei oder mehr Pakete zu übernehmen. Wichtig ist jedoch, dass die Spender pro Paket exakt 34 Euro überweisen und im Verwendungszweck unbedingt ihren Namen und ihre Adresse angeben, weil FRIEDENSDORF INTERNATIONAL nur dann entsprechende Spendenquittungen ausstellen kann.

       

Jedes Paket kommt an

Mitte Oktober kommt dann die erste Lebensmittellieferung der Firma „Lebensmittel-Supermärkte Lenk OHG“, mit der Dorothea Lippa seit vielen Jahren zusammenarbeitet. „Dort bestelle ich die nötigen Mengen an Lebensmitteln, die uns dann frei Haus geliefert werden.“ Während Heike Standke die Paketlisten und Adressenaufkleber fertigmacht und ausdruckt, beginnt dann Dorothea Lippa im Gemeindezentrum Silschede schon mal mit dem Packen der Kisten. Anschließend packen die beiden Frauen zusammen weiter. Die fertigen Pakete kommen dann ins Zwischenlager von FRIEDENSDORF INTERNATIONAL nach Dinslaken. Von dort bringen befreundete Speditionen die Pakte zum Flughafen Düsseldorf, von wo sie dann mit einem gecharterten Frachtflieger in Richtung Tadschikistan starten. In Tadschikistan beginnen dann Partnerorganisationen von FRIEDENSDORF INTERNATIONAL umgehend mit der Entladung und Verteilung an die Not leidende Bevölkerung. „FRIEDENSDORF INTERNATIONAL kann praktisch jedes Paket, das in den Kaukasus geht, vom Absender bis zum Empfänger verfolgen und sicherstellen, dass die Pakete auch wirklich da ankommen, wo sie gebraucht werden“, erklärt Heike Standke. 

Wer mehr über die Arbeit von FRIEDENSDORF INTERNATIONAL erfahren möchte, findet im Internet unter www.friedensdorf.de viele interessante Informationen.