EvangelischeEv. Kirche in Ennepetal, Gevelsberg, Haßlinghausen, und Schwelm

Trotz Pandemie angekommen

Vor zwei Jahren hat die Ev. Kirchengemeinde Gevelsberg eine Projektstelle „Bereichsleitung zur Koordination der KiTa-Arbeit“ geschaffen. Jetzt ist die Stelle, die zuerst einmal auf zwei Jahre befristet war, entfristet worden - nicht zuletzt, weil Antje Kühndahl mit großem Engagement in diesem Arbeitsfeld viel bewirkt hat.

Antje Kühndahl arbeitet seit zwei Jahren als Bereichsleitung zur Koordination der KiTa-Arbeit in der Ev. Kirchengemeinde Gevelsberg.

„Die Herausforderungen im Kindergartenbereich sind in den letzten Jahren immer größer geworden. Ich sage nur: Stichwort KiBiz. Da war es nur eine Frage der Zeit, dass wir die KiTa-Arbeit in professionelle Hände geben mussten“, erklärt Pfarrer Thomas Weber, warum sich die Kirchengemeinde vor zwei Jahren entschlossen hat, die Stelle einzurichten. „Genau, wir haben die Notwendigkeit gesehen, sowohl für die Eltern und ihren Kindern als auch die Mitarbeitenden optimale Bedingungen zu schaffen, damit die Qualität Evangelischer Kindertagesstätten erhalten und ausgebaut werden kann“, fügt Pfarrer Uwe Hasenberg hinzu.

     

Vertrauensbonus der Gemeinde

„Mich hat es gereizt, eine Leitungsstelle zu übernehmen, in der ich 5 Kitas mit ca. 80 Mitarbeiter:innen und mit ungefähr 330 Familien betreuen kann“, erzählt Antje Kühndahl. „Ich habe vorher über 20 Jahre in der Funktion der Bereichsleitung bei Trägern gearbeitet, die dem Paritätischen Wohlfahrtsverband angehören und habe da viele Projekte entwickelt und umgesetzt.“ Besonders gereizt habe sie an der Stelle in der Gevelsberger Kirchengemeinde, dass sie ihren Arbeitsbereich neu entwickeln sollte. „Die Stelle gab es ja vorher nicht. Aber ich habe einen großen Vertrauensbonus von Seiten der Gemeinde bekommen, das war wirklich toll!“

     

Den Menschen in den einzelnen Mitarbeiter:innen sehen

Die enge Zusammenarbeit mit dem Kreiskirchenamt im Witten gehört ebenso zu den administrativen Aufgaben von Antje Kühndahl, wie die Zusammenarbeit mit der KiTa-Fachberatung des Kirchenkreises. Als Ansprechpartnerin der Gemeinde hält sie engen Kontakt zur Kommune.

Ein weiterer großer Schwerpunkt liegt in der direkten Zusammenarbeit mit den fünf KiTas der Kirchengemeinde. „Hier unterstütze ich die Einrichtungen u.a. auch bei der inhaltlichen Profilierung ihrer Arbeit“, erklärt die Diplom-Pädagogin. Alle fünf Einrichtungen orientieren sich mit der Qualität ihrer Arbeit am „Beta Gütesiegel“ für evangelische Kindertageseinrichtungen und werden regelmäßig evaluiert. „Gerade das Qualitätsmanagement wird in Zukunft ein großer Schwerpunkt in meiner Tätigkeit sein“, blickt Antje Kühndahl nach vorne.

Besonders wichtig ist ihr der enge Kontakt zu den Mitarbeiter:innen der Einrichtungen. „Ich möchte mithelfen, den Mitarbeiter:innen gute Rahmenbedingungen für ihre Arbeit zu schaffen. Dabei lege ich großen Wert darauf, auch und vor allem den Menschen in den einzelnen Mitarbeiter:innen zu sehen.“

Sie erfahre große Wertschätzung, die sie gerne an die Mitarbeitenden in den Einrichtungen weitergeben möchte. „Ich empfinde es als sehr bereichernd, in der Kirchengemeinde arbeiten zu können. Als kirchliche Mitarbeiterin kann ich mein Christsein noch einmal neu und anders leben“, erklärt Antje Kühndahl.

Auch wenn die Corona Pandemie viele Kontakte erschwert hat, sei sie angekommen. „Ich bin mittlerweile ganz gut vernetzt, so bin ich z.B. auch Mitglied im Jugendhilfeausschuss der Stadt Gevelsberg.“

      

„Mit der Schaffung der Stelle ist ein richtiger und wichtiger Schritt in die Zukunft der evangelischen Kindertagesstätten-Landschaft getan worden“, erklärt Pfarrer Uwe Hasenberg, und sein Pfarrkollege Thomas Weber ergänzt: „Antje Kühndahl als Bereichsleiterin ist wirklich ein echter Profi. Die Kita-Leitungen sind froh, dass sie jetzt eine kompetente Ansprechpartnerin haben. Und auch wir Pfarrer profitieren von der Arbeit von Antje Kühndahl. Früher waren wir für alles in der Gemeinde verantwortlich. Jetzt arbeiten wir als multiprofessionelles Team, was wirklich gut ist. So können wir Pfarrer uns wieder mehr auf den pastoralen Dienst konzentrieren, und die KiTa-Arbeit ist in wirklich guten Händen.“