EvangelischeEv. Kirche in Ennepetal, Gevelsberg, Haßlinghausen, und Schwelm

Viele gute Erfahrungen

Gut 17 Jahre hat Sandra Thönniges als Pfarrerin im Probedienst im Ev. Kirchenkreis Schwelm gearbeitet. Am 1. September tritt sie eine Gemeindepfarrstelle in der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Haspe in Hagen an.

Pfarrerin Sandra Thönniges verlässt nach 17 Jahren den Ev. Kirchenkreis Schwelm und tritt eine Gemeindepfarrstelle in der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Haspe in Hagen an.

„Ich bin dankbar für viele gute Erfahrungen, die ich in den letzten 17 Jahren sammeln durfte“, blickt Pfarrerin Sandra Thönniges auf ihre Zeit im Ev. Kirchenkreis Schwelm zurück. „Ich habe viel gelernt. Besonders gut getan haben mir das in mich gesetzte Vertrauen, die Wertschätzung, die ich hier erfahren durfte, und die Gemeinschaft in der Gemeinde.“

   

Von 2004 bis 2011 war sie in den Gemeinden Gevelsberg (Pfarrbezirk Berge/Vogelsang) und Silschede (seit Januar 2010 fusioniert zur Ev. Kirchengemeinde Haßlinghausen-Herzkamp-Silschede) tätig. Seit 2011 versah sie ihren Dienst in der Ev. Kirchengemeinde Haßlinghausen-Herzkamp-Silschede.

Die Konfirmandenarbeit, die Gottesdienste mit Kindern und Familien und die Frauenarbeit sind nur drei von vielen Schwerpunkten, die den Dienst von Sandra Thönniges in den letzten Jahren bestimmt haben und die ihr besonders am Herzen lagen. „Es ist gut, dass ich noch die Konfirmationen in Haßlinghausen machen kann. Das war mir sehr wichtig“, betont sie. Besonders die Konfirmandenfreizeiten hätten ihr immer viel Spaß gemacht, auch weil dann TenSing mit von der Partie war.  Mit Jugendreferentin Melanie Seliger war Thönniges ein eingespieltes Team in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. „Auch meine Kollegin und meine Kollegen werde ich sicherlich vermissen.“ sagt sie.

Die Gottesdienste für Jung und Alt, die viele Jahre in Silschede stattfanden, hat Sandra Thönniges maßgebend mit konzipiert und gestaltet. „Das waren immer sehr intensive Vorbereitungen und Feiern, die gut taten“, erinnert sich die Theologin, die gern generationenübergreifend arbeitet, „weil Gemeinde ja gerade aus vielen unterschiedlichen Menschen besteht“, wie sie betont.

„Mit den Frauen aus der Frauenhilfe in Hiddinghausen habe ich zum Abschied noch einmal Abendmahl gefeiert. Das war schon sehr bewegend für uns alle“, erzählt Thönniges. Überhaupt sei die Zeit in und mit den Frauenhilfen auch für sie persönlich sehr wertvoll gewesen. „Ich habe da sehr viel Lebenserfahrung mitbekommen.“ Schweren Herzens gibt sie jetzt sie synodale Beauftragung für den Bezirksverband Schwelm der Ev. Frauenhilfe von Westfalen ab. Auch ihr Platz im Frauenausschuss der Kirchenkreise Hattingen-Witten und Schwelm wird mit ihrem Weggang wieder frei.

   

Am 1. September beginnt ihr Dienst in der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Haspe in Hagen. „Ich freue mich auf die Teamarbeit mit meinen beiden Pfarrkolleg:innen und der Jugendreferentin“, blickt Sandra Thönniges nach vorne. „Ich habe zwar meinen Pfarrbezirk, den ich betreue, aber insgesamt wollen wir im Team gabenorientiert arbeiten“, erzählt Thönniges. In den ersten Monaten nehme sie sich erst einmal Zeit, um die Gemeinde und die Arbeit in Haspe kennen zu lernen. „Danach schauen wir gemeinsam, welche Arbeitsschwerpunkte ich setzen werde.“

Dass Sandra Thönniges auf die Pfarrstelle in Haspe gewählt wurde, empfindet sie auch persönlich und für ihre Familie als Segen. Sie lebt mit ihrem Ehemann und ihren drei Kindern in Wetter-Grundschöttel, wo sie auch aufgewachsen ist. „Mein Mann führt unsere Spedition als Familienunternehmen weiter. Deshalb habe ich hier im Umkreis eine Pfarrstelle gesucht und in Haspe gefunden. Dankenswerterweise erlaubt mir die Evangelische Kirche von Westfalen, weiter in Grundschöttel wohnen zu bleiben.“ Normalerweise hat eine Pfarrerin/ein Pfarrer Präsenzpflicht, d.h., sie/er muss in der Gemeinde wohnen, in der sie/er auch arbeitet (Anm. d. Red.).

   

Am Freitag, den 27. August wird Pfarrerin Thönniges in einem feierlichen Gottesdienst in Silschede verabschiedet. Pandemiebedingt können nur geladene Gäste an dem Gottesdienst teilnehmen. Im Anschluss (ab ca. 18.30 Uhr) besteht im Garten des Silscheder Gemeindezentrums Gelegenheit, sich persönlich von Sandra Thönniges zu verabschieden.