Evangelische Kirche in Ennepetal, Gevelsberg, Hasslinghausen und Schwelm
 
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27.02.2018

Kennen Sie Surinam?

Ich gebe zu, ich musste erst nachschauen, wo dieses kleine Land, aus dem die Frauen kommen, die den diesjährigen Weltgebetstag der Frauen vorbereitet haben, liegt. Sie finden es direkt nördlich von Brasilien, zwischen Guyana und Französisch Guyana. Jeden ersten Freitag im März feiern Frauen auf der ganzen Welt einen Gottesdienst, der jedes Jahr von Frauen aus einem anderen Land vorbereitet wird, in diesem Jahr also aus Surinam.

Die Frauen aus Surinam laden uns ein, mit ihnen über die Schöpfung zu staunen, über den Reichtum an Pflanzen und Tieren und über die Vielfalt von Menschen unterschiedlicher Herkunft in Surinam und auch bei uns. „Moksi“ bezeichnen die Surinamerinnen und Surinamer den bunten Mischmasch aus den vielen zusammengewürfelten Ethnien in ihrem Land und sagen dazu: „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ Natürlich sehen sie auch die Umweltzerstörung, klagen über die Rodungen im Regenwald und über vergiftete Flüsse, aber ihr Ansatz ist zunächst ein anderer: Sie laden uns ein, uns an der Schöpfung zu freuen und zu staunen, wie wunderbar doch unsere Welt ist.

 

Auch wenn Sie gestern nicht an einem der vielen Weltgebetstagsgottesdienste teilgenommen haben, versuchen Sie doch einfach einmal, staunend die Wunder unserer Welt wahrzunehmen. Ich habe es in den letzten Tagen schon einmal ausprobiert und über die vielen unterschiedlichen Menschen morgens an der Bushaltestelle  gestaunt oder über den Vogel im Baum vor meinem Fenster oder über die Schneeglöckchen und Krokusse in den Vorgärten.  Und ich stimme den Frauen aus Surinam zu: Gottes Schöpfung ist sehr gut.

 

Auf der ganzen Welt haben wir gestern Weltgebetstag gefeiert, auf der ganzen Welt werden in den nächsten Tagen Menschen staunend auf die Wunder der Schöpfung blicken und zustimmen: Gottes Schöpfung ist sehr gut! Wenn wir das gemeinsam sagen können, dann sollten wir doch auch gemeinsam dafür eintreten können, dass diese Schöpfung den kommenden Generationen erhalten bleibt. Das wünschen sich nicht nur die Frauen aus Surinam, sondern auch

 

Ihre Pfarrerin Sandra Thönniges (Pfarrerin in der ev. Kirchengemeinde Haßlinghausen-Herzkamp-Silschede)


 
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